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Technologie für Dünnschicht-BauelementeAktuelles

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Aktuelles

Der Projektantrag  von Frau Professor Jeberien, Studiengang Konservierung und Restaurierung/Grabungstechnik HTW und uns als Kooperationspartner, beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist bewilligt.

Projektstart mit der HTW Berlin - Thema "Weiterentwicklung des beschleunigten Indikatortestverfahrens zur Detektion von Schadstoffen in Museen und Sammlungen"

Die Kurzbezeichnung: MAT-CH 2.0. Förderprogramm: WIPANO,

Praxispartner ist dabei das Museum für Naturkunde Berlin, Herr Dr. Giere, Leitung des Sammlungszentrum.

Projektlaufzeit: 18 Monate 1.07.2020 -31.12.2021. Es entstehen dadurch zwei neue Stellen in Teilzeit, jeweils für eine Promovierende und eine Mitarbeiterin des Fachgebietes TFD, Frau Nivin Alktasch, wissenschaftliche Laborarbeit und Aenne Chalhoub, wissenschaftliche Projektkoordination an der HTW. Die primäre Zusammenarbeit erfolgt mit dem Institut für Hochfrequenz- und Halbleiter-Systemtechnologie, Fakultät IV, TU Berlin, welches die Indikatoren erforschen und herstellen wird. Die Erprobung wird dann im Museum für Naturkunde vorgenommen.

Die Auswirkungen von Schadstoffen auf Museumssammlungen und Archivbestände sind ein bekanntes Problem im Kulturgüterschutz. Neben externen Luftschadstoffen, stellt vor allem die Vielzahl neuartiger Bau- und Konstruktionsmaterialien ein zunehmendes Risikopotential dar, das zu einer negativen Beeinträchtigung der Luftqualität in Ausstellungen, Depots und Magazinen führt. Für die Reduzierung und Kontrolle der Schadstoffkonzentration ist eine Überprüfung der zum Einsatz kommenden Materialien unabdingbar und wird durch verschiedene analytische Verfahren, häufig mittels Korrosionstests realisiert.

Das Projekt MAT-CH 2.0 erforscht und innoviert Equipment und Auswertung des gängigsten Verfahrens, dem sogenannten Indikatortest nach Oddy (Oddy-Test). Dieser basiert auf der erhöhten graduellen Korrosionsanfälligkeit gediegener Silber-, Kupfer- und Bleiplättchen, die mit dem zu testenden Material unter Extrembedingungen zur Reaktion gebracht werden. Das Ziel ist die Entwicklung eines reproduzierbaren und damit standardisierten Verfahrens der Schadstoffdetektion in Museen und Sammlungen zu finalisieren.

Um einerseits die Reproduzierbarkeit zu erhöhen und gleichzeitig den Verbrauch der metallenen Ressourcen nachhaltiger zu gestalten, sollen im MAT-CH 2.0 dünnmetallisch beschichtete Indikatorplättchen entwickelt, hergestellt und erprobt werden. Hierdurch reduziert sich der Rohstoffverbrauch, bei gleichzeitig zunehmender Reproduzierbarkeit und somit Standardisierung des Testverfahrens. Im Ergebnis steht ein aufeinander abgestimmtes Equipment, das von Spezialausrüstern der Museen (z.B. Long Life for Art) vertrieben werden kann.

 

 

     

 

 

bisherige Veranstaltungen

Veranstaltung zur Studie zu innovativen Verglasungssystemen im Bereich von Museen und Kulturgütern vom 2.12.2019 im Lichthof der TU Berlin

Internationales und interdisziplinäres Symposium “Protection and new level of presentation for cultural heritage” - Schutz von Kulturgütern durch innovative Verglasungssysteme 

Erstes Beiratstreffen zur Studie "Kulturgutschutz und innovative Verglasungssysteme" 25.06.2019, HFT-Institut, Einsteinufer 25,

Ergebnisse:

- geplante Kooperation zum Oddy-Test mit dem Fachbereich 5, Gestaltung und Kultur, Frau Prof. Jeberien, HTW

- Start der Befragung der Glas produzierenden Firmen auf der GPD-Konferenz in Tampere, (Glass Performance  Days) Juli 2019

- geplanter Beginn der online Befragung für Kulturgut-Einrichtungen, Ende Juli 2019, um die aktuelle Bedarfslage für neuartige, innovative Verglasungssysteme zu ermitteln

- befragt werden Orte der Kulturgutbewahrung überwiegend in Deutschland als auch international (Museen, Bibliotheken, Archive, Stiftungen)

- erste Schritte zur möglichen Projektanbahnung wurden besprochen

- Ergebnisse der Studie werden im Rahmen einer interdisziplinären Symposiums an der TU Berlin im Dezember 2019 dargestellt

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