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Wertvolle Kulturgüter sind durch UV-Licht stark gefährdet – wie können wir sie besser schützen?

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Pressemitteilungen der TU Berlin - Schutz von Kulturgütern

TU Berlin ermittelt den Bedarf an innovativen Verglasungen

 

Wertvolle Bilder, historische Objekte oder auch naturwissenschaftliche Sammlungen stehen alle vor dem gleichen Dilemma: Einerseits sollen sie für die Öffentlichkeit und für die Forschung ansprechend ausgeleuchtet und präsentiert werden, andererseits würden sie aus konservatorischen Gesichtspunkten besser kühl, trocken und vor allem dunkel gelagert. Viele Museen lösen das Problem, indem sie manche Objekte in speziellen Glasvitrinen ausstellen. Was oft wie normales Fensterglas aussieht, ist nicht selten ein speziell beschichtetes Glassystem. 

 

„Wertvolle Kulturgüter sind durch UV-Licht stark gefährdet“, so Prof. Bernd Szyszka. Mitarbeiter*innen an seinem Fachgebiet Technologie für Dünnschicht-Bauelemente (TFD) an der Technischen Universität Berlin führen zurzeit in Kooperation mit dem Berliner Institut für Technologietransfer (BIT GmbH) und Innovent Technologie-entwicklung, Jena, eine Befragung von Museen und anderen Einrichtungen (Archive, Bibliotheken, Stiftungen und Schlössern) durch, um die Gefährdung von Kulturgütern durch äußere Faktoren zu untersuchen.

 

Ziel der Studie ist es, herauszuarbeiten, welchen Schutz moderne Verglasungssysteme von Fenstern, Vitrinen und Beleuchtungseinrichtungen für die Exponate bieten sollten und welche Strategien dafür am effektivsten sind. „Als zweiten wichtigen Punkt, ermitteln wir den Bedarf an digitalen Lösungen, wie transparenten, schaltbaren Displays an Vitrinen oder großflächigen Glas-Informationssystemen“, so Aenne Chalhoub, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Bernd Szyszka. Dazu fragt die Wissenschaftlerin den vorhandenen Bestand an besonders lichtempfindlichen Objekten ab, welche sensiblen Objekte aus organischen oder anorganischen Stoffen vorhanden sind, welche Beleuchtungsmittel in den Ausstellungen verwendet werden und welche Anforderungen und Wünsche seitens der Kulturguteinrichtungen für den besseren Schutz der Objekte bestehen.

 

„Als Ergebnis der Studie streben wir mit ausgewählten Museen oder Einrichtungen, sowie Partnerfirmen aus der Glasindustrie ein gemeinsames Forschungsprojekt an“, so Aenne Chalhoub.

Interessierte Einrichtungen können sich zwecks Teilnahme an der Studie bei dem Fachgebiet TFD anmelden.

 

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Bernd Szyszka

TU Berlin

Fachgebiet Technologie für Dünnschicht-Bauelemente

Tel.: 030 314 27382

E-Mail: bernd.szyszka@tu-berlin.de

Schutz von Kulturgütern durch innovative Verglasungssysteme

7. Workshop Forum Inn-O-Kultur, 2. Dezember 2019 an der TU Berlin

Wertvolle Kulturgüter aus Museen, Archiven und Bibliotheken werden durch Vitrinen geschützt und präsentiert. Beide Aspekte bieten der interdisziplinären Forschung spannende Ansätze zur Entwicklung von Materialien und Technologien. Beispiele sind der UV-Schutz, innovative Beschichtungen zur Reduktion der Reflexe, neue Beleuchtungssysteme oder transparente Displays für die digitale Wissensvermittlung.

Das Symposium „Protection and new level of presentation: Schutz von Kulturgut durch innovative Verglasungssysteme“ richtet sich an Akteur*innen aus der Restaurierung/Konservierung, Digitalisierung, Museumstechnik, Glasindustrie, Forschung und Entwicklung sowie alle Interessierten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation der TU Berlin, des Forums Inn-O-Kultur und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Studiengang Konservierung und Restaurierung/Grabungstechnik statt.

Wir laden herzlich zur Teilnahme ein:

Zeit:    Montag, 2. Dezember 2019, 10.00 bis 16.30 Uhr

Ort:     TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin,

Hauptgebäude, Lichthof

Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung unter oder  www.innokultur.de/veranstaltungen ist noch möglich. Es werden Teilnahmegebühren erhoben.

Im Symposium werden aktuelle Ergebnisse der Studie „Innovative Verglasungssysteme im Bereich von Museen und Kulturgütern“ zur bundesweiten Befragung von Museen, Schlössern, Archiven vorgestellt. Zum Programm gehören Fachvorträge zur präventiven Konservierung (Prof. Dr. Alexandra Jeberin, HTW Berlin), die Vorstellung des neuen Pavillon-Projektes an der TU Berlin (Bettina Liedtke), über digitale Präsentationen im Museum (Dr. Andreas Christoph, Deutsches Optisches Museum, Jena) sowie technische Innovationen aus der internationalen Glasindustrie (Sasha Kelberg, Firma Grohglass, Riga, und Volker Herrmann, Glas Trösch AG) wie die transparenten Displays.

In zwei Panel-Workshops werden weitere Entwicklungen zur Prävention und Präsentation von Kulturgütern als auch technische Neuerungen aus der Glasindustrie gemeinsam mit den Teilnehmer*innen des Workshops diskutiert.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Aenne Chalhoub

TU Berlin

Fachgebiet Technologie für Dünnschicht-Bauelemente (TFD)

Tel.:030 314-21035

E-Mail:

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