direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Projekt MAT-CH 2.0

Blog zum Projekt MAT-CH 2.0 mit regelmäßigen Updates zu Forschungen
und Aktivitäten: https://medium.com/mat-ch-project

Kooperation Fachgebiet TFD mit Prof. Alexandra Jeberien HTW, Konservierung und Restaurierung / Grabungstechnik, Archäologisch-Historisches Kulturgut, Präventive Konservierung, Notfallplanung, Katastrophenprävention, Riskomanagement, Collection Management, Historie Konservierungswissenschaften, UNESCO Welterbekonvention, Denkmalpflege, Internationaler Kulturgüterschutz

 

 ** Please, see engl. version below **

Die negativen Auswirkungen von Schadstoffen auf Museumssammlungen und Archivbestände sind ein bekanntes Problem im Kulturgüterschutz. Neben externen Luftschadstoffen, stellt vor allem die Vielzahl neuartiger Bau- und Konstruktionsmaterialien ein zunehmendes Risikopotential dar, das zu einer negativen Beeinträchtigung der Luftqualität in Ausstellungen, Depots und Magazinen führt. Für die Kontrolle und Reduzierung der Schadstoffkonzentration ist eine Überprüfung der zum Einsatz gelangenden Materialien unabdingbar und wird durch verschiedene analytische Verfahren – häufig jedoch mittels Korrosionstests - realisiert.

Das Projekt MAT-CH 2.0 erforscht und innoviert Equipment und Auswertung des gängigsten Verfahrens, dem sogenannten Indikatortest nach Oddy (Oddy-Test). Dieser basiert auf der erhöhten graduellen Korrosionsanfälligkeit gediegener Silber-, Kupfer- und Bleiplättchen, die mit dem zu testenden Material unter Extrembedingungen zur Reaktion gebracht werden. Weltweit kommen aktuell über zwanzig Variationen des Oddy-Tests zur Anwendung. Entsprechend sind die generierten Ergebnisse weder vergleich- noch reproduzierbar, auch wird die wissenschaftliche Aussagekraft stark eingeschränkt.

Um das Testverfahren zu standardisieren, forschte die HTW Berlin bereits von 2015-2018 an den Reaktionsbehältern und der Auswertungsmethode des Testverfahrens. Im Zuge des Projekts MAT-CH 2.0 sollen zentrale Komponenten - die reaktiven Indikatorplättchen, zusammen mit der TU Berlin – Institut für Hochfrequenz und Halbleiter-Systemtechnologie (HFT) innoviert werden, so dass der Korrosionstest finale Marktreife erreicht.

** * **

Accelerated corrosion testing is an important tool to detect and minimize the damaging risk of cultural heritage due to pollution. Therefore, project MAT-CH 2.0 aims to standardize accelerated corrosion testing for museums and collections. So far, HTW’s research has concentrated on two components of the test: the reaction vessels and the evaluation method.

In order to finalize the innovation process, MAT-CH 2.0 will further develop central components of the test: the indicator plates. So far, they consist of solid metals, like silver, copper and lead. Also up to now, preparation of indicators involves manual cutting and cleaning, leading to high preparation times, irregular results and waste of scarce resources. Therefore, MAT-CH 2.0 plans to reduce error sources and high preparation times, and aims for automatically manufactured standardized products instead.

In order to further develop accelerated corrosion testing, bulk metal plates will be replaced by thinmetal-coated carriers from glass. In cooperation with TU Berlin, Institute for High-Frequency and Semiconductor System Technologies (HFT), various options for carriers, coatings and lamination strength will be determined.

Projektlaufzeit

1.7.2020 - 31.12.2021

Projektleitung

    Prof. Dr. phil. Alexandra Jeberien

Projektmitarbeiter/innen

    Nivin Alktash
    Aenne Chalhoub

Kooperationspartner

    TU Berlin, Fachgebiet Technologie für Dünnschicht-Bauelemente,
    Prof. Dr. Bernd Szyszka
    Museum für Naturkunde Berlin

Mittelgeber

BMWi

Förderprogramme

WIPANO

Homepage

medium.com/mat-ch-project


 

 

     

 

 

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe